Kreuze, Marienfiguren und religiöse Gegenstände: Nicht wegwerfen!
Immer wieder erreichen mich Anfragen, was mit nicht mehr benötigten Kreuzen, Marienfiguren oder anderen religiösen Gegenständen geschehen kann. Nach Erbschaften, Haushaltsauflösungen oder auch einfachen Aufräumaktionen bleibt bei vielen ein Unbehagen zurück, sogenannte „Devotionalien“ – also Andachtsgegenstände – einfach zu entsorgen. Diese Scheu kann ich gut nachvollziehen. Zugleich darf ich Ihnen eine gute Lösung anbieten:
Ein mir bekanntes Ehepaar sammelt solche Gegenstände: Kelche, Messgewänder, Gebetsbücher, Rosenkränze, Weihwasserbecken, Wand- und Standkreuze, Marien- und Heiligenfiguren ebenso wie liturgische Geräte oder religiöse Bilder. Priester – häufig aus der Weltkirche – können sich dort kostenlos bedienen und mitnehmen, was sie für ihren Dienst noch verwenden können.
Was nicht mehr weitergegeben werden kann – auch beschädigte Stücke – wird nicht weggeworfen. Stattdessen werden diese Gegenstände nach Afrika verschifft. Dort gibt die Kirche sie weiter oder verkauft sie; mit dem Erlös werden kirchliche Aufgaben vor Ort finanziert und soziale Projekte unterstützt.
Wenn Sie also religiöse Kunst, Frömmigkeitsgegenstände oder liturgische Geräte nicht einfach entsorgen möchten, melden Sie sich gerne im Pfarrhaus. Ich vermittle Ihre kleineren oder auch größeren Sammlungen (bitte nur nach vorheriger Absprache) weiter. Für Sie entstehen keine Kosten – im Gegenteil: Sie tun damit ein gutes Werk.


